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12h Rennen Suzuka • by
12h Suzuka 30.05.2020
 
monkeyboys racing Lemuren ging mit:        
Peter (mbr_Pesu0-17),
Thomas (mbr_TLC1969),
Chris (mbr_Chris-23) und                      
Chris (mbr_DerNeue7) an den Start.
Die Qualifikation vor zwei Wochen konnten unsere Fahrer, besser als erwartet, auf einem hervorragenden 6. Platz beenden. Gestartet wurde aufgrund einer Absage dann sogar von der fünften Position. Und genau das war die Zielsetzung der Lemuren in der PRO-Klasse: Unter den Top 5 die 12h von Suzuka zu beenden.
monkeyboys racing Makaken startete wie folgt:
Marvin (mbr_Marvin-96),
Ben (mbr_Ben-7),
Heinz (mbr_Heinz-63),
Tobi (mbr_Tobi-6) und
Felix (mbr_Felix-18).
 
Hier passte, im Gegensatz zu den Lemuren, irgendwie sehr wenig in der Qualifikation zusammen und deshalb endete es für die Makaken etwas überraschend in der AM-Klasse.
 
Rennstart der Lemuren:
Den ersten Stint fuhr mbr_DerNeue7 mit dem grün-pinken Nissan Gr. 2 und er konnte bereits in den ersten Runden zwei Plätze gut machen. Das Rennen pendelte sich dann ein und so fuhren die PRO-Affen konstant auf P3. Durch einen kleinen Fehler verlor mbr_DerNeue7 zwischenzeitlich diese Position, konnte aber den ersten Stint dann doch sehr souverän mit 20 Sekunden Vorsprung auf P3 beenden.
 
Der erste Stint der Makaken:
mbr_Marvin-96 übernahm diese verantwortungsvolle Aufgabe für unser Team in der AM. Nach der Überraschung aus dem Qualifying hatten die Makaken nur ein Ziel: Podium! Ein Ziel, das das Team ganze 12 Stunden weit mehr beschäftigen sollte, wie eigentlich gewünscht. Marvin lieferte souverän ab und beendete seinen Rennauftakt auf P2.

Die Stunden drei und vier für die Lemuren:
mbr_Pesu0-17 übernahm von mbr_DerNeue7 das Steuer und konnte den dritten Platz sehr gut behaupten. Nur minimale Fehler unterliefen und so konnte mbr_Pesu0-17 nach vielen Zweikämpfen das Team in der Gesamtwertung auf P4 verteidigen. Grund hierfür waren sehr konstante Zeiten, weshalb das Team nach wie vor eine sehr gute Platzierung genießen durfte.
 
Stint zwei für die Makaken:
mbr_Ben-7 durfte in dem bis dahin von mbr_Marvin-93 besetzten Cockpit Platz nehmen. Ein turbulenter Rennauftakt mit einem Dreher ganz zu Beginn des Rennens und einem kapitalen Motorschaden kurz danach, spülten ihn leider bis fast ans Ende des Feldes auf Position 11. mbr_Ben-7 kämpfte sich bis zum Ende seines Stints durch das komplette Fahrerfeld bis auf die zweite Platzierung vor. Der Abstand zum und die Qualität des Führenden ließen es allerdings nicht mehr zu, um die Führung oder wichtige Sekunden für das Gesamtklassement zu kämpfen. Allerdings eroberten die Makaken durch ihre bisher gezeigten Leistungen im Gesamtklassement die Führung in der AM-Klasse.
 
Der dritte Akt bei den Lemuren:
In diesem spielte mbr_TLC1969 die Hauptrolle, startend von P4. Leider war das Lampenfieber größer als erwartet und Thomas drehte sich in der ersten Runde, mit einem kapitalen Motorschaden zur Folge. Nach erfolgter Reparatur und nach ein paar wenigen Runden war Thomas voll im „Tunnel“. Seine Wut über den Fehler wandelte er in eine beeindruckende Geschwindigkeit um. Durch das anfängliche Missgeschick wurden die Lemuren zwischenzeitlich weit nach hinten durchgereicht. mbr_TLC1969 beendete seinen Auftritt dennoch wieder auf P6. Dies hatten die Lemuren aufgrund des starken Feldes und den beeindruckenden Rundenzeiten der anderen Teams eigentlich nicht mehr für möglich gehalten.
 
Teil 3 der Makaken, souverän bis kurz vor Schluss:
Nun trat mbr_Heinz-63 in die Pedale, und wie! Eine überzeugende Vorstellung, die uns Heinz da bieten konnte. Er hatte seinen Rhythmus gefunden und spulte seine Runden auf Platz zwei liegend phänomenal konstant ab und baute so den Vorsprung im Gesamtklassement stetig weiter aus. Allerdings wurde ihm kurz vor Schluss, wie vielen anderen Fahrern auch, der rutschige Astro-Turf von Suzuka zum Verhängnis. mbr_Heinz-63 beendete seinen Auftritt auf der 12h-Bühne auf dem vierten Platz und konnte unseren Vorsprung auf das zweitplatzierte Team im Gesamt-klassement auf 1:30 Minuten ausbauen!
 
Halbzeit bei den Lemuren:
Wir bemerkten, dass die Top 5 oder im besten Fall das Podium tatsächlich möglich ist. Im vierten Stint griff mbr_Pesu0-17 erneut ein und an. Und wie! Durch taktisches Verständnis und durch seinen Speed machte er einige Plätze gut und verringerte den Abstand zu den Podiumsplätzen deutlich. Ein nahezu perfekter Stint!
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Anpfiff zur zweiten Hälfte bei den Makaken:
mbr_Tobi-6 feierte sein Debüt bei einem Langstrecken-Event. Vor dem Start ging ihm merklich ganz schön sein Affenschwänzchen und er brauchte einige Runden, um seinen Rhythmus und seine Linie zu finden. Ab hier nahm das Drama in der AM seinen Lauf. Uns wurde gezeigt, dass in diesem Stint 48er Zeiten nicht konkurrenzfähig zu den Top-Teams waren und der Zweitplatzierte im Gesamtklassement der AM konnte deutlich Boden gut machen. mbr_Tobi-6 fuhr konsequent gut und konstant. Lediglich einmal musste er ungeplant wegen eines Frontschadens in die Box. Nach zwei Stunden wilder Fahrt übergab er auf P5 im Rennen und P1 gesamt. Unser Vorsprung auf P2 war allerdings auf knapp 20 Sekunden geschrumpft.
Die vorletzte Runde der Lemuren:
Mit ungefähr zwei Minuten Rückstand auf P3 ging es nun in die beiden letzten Stints. Deshalb: Volle Attacke von und für mbr_DerNeue7! Chris profitierte von Fehlern der besser platzierten Teams und fuhr, passend zu Japan, im Kamikaze-Modus, als gäbe es kein Morgen mehr. Natürlich fair und im Rahmen des Erlaubten, ABER: er gewann den Stint in der PRO.
 
Die Flucht nach vorne für die Makaken:
mbr_Felix-18 hatte nun die Aufgabe, gegen einen sehr starken Gegner auf der Strecke den Vorsprung zu halten oder wenn möglich, sogar wieder ein bisschen auszubauen.
Schnell mussten wir aber feststellen, dass es gegen den anderen Fahrer, aufgrund seiner anderen Boxentaktik und einem stärkeren Reifenverschleiß bei uns, fast unmöglich werden würde, den Abstand im Gesamtklassement der AM wieder zu erhöhen.
Felix fuhr einen fehlerfreien und wahnsinnig schnellen fünften Stint und übergab das Lenkrad mit einem Vorsprung von 2,7 Sekunden nach zehn Stunden Fahrtzeit. Wahnsinn! Der Krimi hatte begonnen!
Der Endspurt der Lemuren:
Ausgangslage: Es waren noch 50 Sekunden auf P3 und nur noch 6 Sekunden auf P4. Allerdings 3 Minuten auf P2. Den letzten Stint durfte mbr_Chris23 fahren. Er machte sofort Druck. Bereits nach einer Runde übernahmen die Lemuren P4 in der Gesamtwertung! Der Fahrer vom drittplatzierten Team war extrem schnell, weshalb wir auf Fehler hoffen mussten. Leider vergebens! Aber, unverhofft kommt oft, der Fahrer von P2 hatte merklich Schwierigkeiten und verlor deutlich an Vorsprung. 10 Minuten vor Ende waren aus den 3 Minuten lediglich 40 Sekunden Rückstand geworden. Unmittelbar vor Rennende passierte ihm nochmals ein Fehler. Hatte es gereicht? Kurz nach dem Rennen dann die Gewissheit: Wir lagen mit nur noch 16 Sekunden Rückstand aufs Podium auf P4. mbr_Chris23 war einen perfekten Stint gefahren und hatte alles aus dem Auto herausgequetscht.
 
Am Ende ein starker 4. Platz von insgesamt 26 Teams.
Beim nächsten Rennen versuchen wir erneut, nach dem Podium zu greifen.

 
2,7: die magische Zahl der Makaken:
Das war der Vorsprung der Makaken auf P2 nach zehn Stunden Rennzeit.
Wahnsinn, absoluter Wahnsinn.
mbr_Marvin-96 hatte die Ehre, aber zeitgleich natürlich auch den Druck, den letzten Stint zu fahren. Minuten wurden gefühlt zu Stunden. Das ganze Team der Makaken sah gespannt und fasziniert auf den Bildschirm, was da vonstatten ging. Unglaublich! Ein letzter Kampf über zwei Stunden! Alle hatten feuchte Hände und die Spannung stieg mit jeder Runde weiter! Wer macht einen Fehler? Wer hält dem Druck nicht stand?
…und immer diese 2,7 Sekunden im Hinterkopf; diese verdammten 2,7 Sekunden.
Die Führung wechselte ständig. Es glich dem Ritt auf der Kanonenkugel und Marvin lieferte Runde für Runde ab! Er zeigte sein fahrerisches Können und ließ sich von der ganzen Situation um sich herum tatsächlich wenig beeindrucken! Hut ab, ganz großes Auto-Kino!
Und dann: Schluss, Aus, Ende! Die schwarz-weiß-karierte Fahne wurde geschwenkt.
Es fehlte eine Sekunde, genau genommen fehlten 1,095 Sekunden auf den Gesamtsieg! So war es P2 für die Makaken. 
Nach zwölf Stunden Rennaction und beinahe 400 Runden auf Suzuka fehlte eine verdammte Sekunde!
Das Rennen hätte zwei Sieger verdient gehabt, aber so ist es leider nun mal!
Mit etwas Abstand sind wir trotzdem sehr stolz auf diese Leistung, auch wenn es immer noch ein bisschen schmerzt!

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