24h Rennen Le Mans • by CURB CRUSHER Racing Team
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Virages Porsches – mbr und die 24H von Le Mans

Das nächste große Event stand vor der Tür. Vom 26.4.- 28.4.2019 fanden die virtuellen 24h von Le Mans statt und mbr konnte sich auch für dieses Rennen qualifizieren.

 

Mit dem von uns pilotierten Porsche 919 Hybrid erreichten wir im sehr spannenden Qualifying einen ordentlichen Startplatz 7. Unser Rennen sollte also in der vorderen Hälfte des Feldes beginnen und wir hatten große Ziele. Wir wollten die Platzierung des letzten 24h Rennens bestätigen oder sogar verbessern. Es galt also, mindestens P5 zu erreichen.

 

Die Reise ging für uns nach Darmstadt. Wir trafen uns bei unserem Fahrer Ben. Da abzusehen war, dass wir diesmal deutlich mehr Besucher bekommen würden als beim vorangegangenen Event, stellte Ben seinen ausgebauten Keller als Veranstaltungsort zur Verfügung. Hier hatten wir ausreichend Platz, nicht nur für die vier Fahrer, sondern auch für zahlreiche Gäste. Denn zu den vier Fahrern Heinz, Chris, Ben und Thomas kamen noch der Teamgründer und Chef Mike, unser Fotograf Jörg nebst Sohn und einige andere Fahrer des Teams wie Tobi und Marvin dazu.

Unsere Gastgeber Nadine und Ben verwöhnten uns mit guten Grillwaren und leckerem Fleischkäse sowie Getränken.

 

Nach der Anreise am 26.4. wurde mit allen Anwesenden gegrillt, Bier getrunken und Poker gespielt. Die perfekte Gelegenheit, sich noch besser kennenzulernen. Die richtige Vorbereitung aufs Rennen ist nun mal wichtig.

 

Am Morgen des 27.4. ging es früh aus den Betten, um sich bei einem ausgiebigen Frühstück für das Rennen, welches um 12 Uhr starten sollte, zu stärken.

 

Unsere vier Fahrer fuhren sich noch einmal warm und konzentrierten sich auf das anstehende Rennen. Immer wieder fing unser Fotograf Jörg die Momente der Vorbereitung mit seiner Kamera auf. Schlag 12 Uhr mittags hieß es „green, green, green, all lights are green“. 24 spannende Stunden standen uns nun bevor. Wir konnten uns sofort in der Spitzengruppe festsetzen und schwammen auf P5 hinter P4 und P3 mit. Schnell konnten wir uns von P6 absetzen. Jetzt galt es, zwar schnell, aber auch ausreichend sicher die kommenden Stunden zu meistern. Nach Ende des ersten Stints freuten wir uns, mit P5 eine aussichtsreiche Position inne zu haben.

Der Fahrerwechsel nach 3 Stunden wurde vollzogen und rein ging es in den zweiten Stint. Dieser lief leider nicht so erfolgreich wie der erste. Bedingt durch einen Dreher in der Arnage und anschließendem Kontakt mit der Bande, mussten wir ungeplant für Reparaturen an die Box, was uns auf P9 zurück warf. Jedoch konnte uns das die Stimmung nicht verhageln.

Die kommenden Stunden kämpften wir uns Platz für Platz nach vorne. Bestens verpflegt mit selbst marinierten Grillwaren von Mike gingen wir gestärkt in den Abend. Gegen Mitternacht holten wir uns P5 zurück. Aufholjagd geglückt. Hier zeigte sich, dass es mit einer geschlossenen Teamleistung auch nach Rückschlägen wieder vorwärts gehen kann.

 

Als die Nacht angebrochen war und wir unsere angestrebte Position wieder innehatten, ging es daran, einen Vorsprung auf das restliche Feld herauszufahren, was uns auch ordentlich gelang. Mit rund einer Minute Vorsprung ging es dann in den Morgen.

Schnell mussten wir feststellen, dass unser in der Nacht herausgefahrener Vorsprung bedrohlich zusammenschmolz, denn wir hatten auf einmal nur noch 40 Sekunden Abstand auf P6. Das war den zahlreichen Zweikämpfen zu schulden, die wir zwischen 6 und 7 Uhr am Morgen führen mussten. Diese kosteten uns Zeit und Nerven, waren aber immer fair und unterhaltsam.

 

Als es um 9 Uhr in den letzten Stint ging, betrug unser Vorsprung nur noch etwas mehr als eine halbe Minute. Wir stabilisierten uns schnell und gegen 10 Uhr waren wir dann pro Runde eine Sekunde schneller als unser Kontrahent. Somit wuchs unser Vorsprung wieder an. Unser Ziel, P4 anzugreifen, wurde aber leider nicht mehr wahr. Der Rückstand von über einer Minute war leider zu groß. Das trübte unsere Laune aber keineswegs, denn man fuhr hier immerhin mit den Besten.

 

Pünktlich um 12 Uhr mittags fuhren wir auf P5 liegend, müde, abgekämpft aber stolz und glücklich über die Ziellinie. Wir hatten sie geschafft, die virtuellen 24 Stunden von Le Mans. Wir konnten unser Ergebnis aus dem Rennen davor bestätigen, was uns sehr stolz machte.

 

Für mbr war es ein gelungenes und erfolgreiches Wochen-ende. Freundschaften wurden vertieft und es wurde ein tolles Rennen gefahren.

 

Ein weiteres Kapitel mbr-Geschichte war geschrieben.

 

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